Die EEG-Vergütung in Deutschland birgt zunehmende Risiken für Photovoltaik-Investoren, die durch negative Strompreise an der Börse entstehen. Die staatliche Garantie für eingespeisten Solarstrom seit dem EEG 2017 (verschärft 2021 und 2023) definiert jetzt den vollständigen Entfall der Vergütung, wenn der Spotmarktpreis für sechs aufeinanderfolgende Stunden negativ ist. Diese Regelung, die ab 2023 für Neuanlagen über 400 Kilowatt gilt, soll Betreiber zu marktorientiertem Handeln anregen, da Überproduktion bei geringer Nachfrage zu negativen Preisen führt. Da negative Preisphasen immer häufiger auftreten, wird Investoren geraten, auf alternative Modelle wie Solarstrom-Contracting oder Power Purchase Agreements (PPAs) zu setzen, um stabile und planbare Erträge zu sichern.